
Fachwerk
Wärme planen, ohne historische Substanz unnötig zu belasten
Altbau & Sanierung
Im Altbau ist eine neue Heizung oft mit baulichen Fragen verbunden. Moderne Elektroheizungen können eine flexible Alternative sein, wenn Wärmebedarf, Dämmung und Nutzung sorgfältig geprüft werden.
Bestand verstehen
Kein Altbau gleicht dem anderen. Außenwände, Fenster, Geschosshöhen und bereits sanierte Bauteile beeinflussen den Heizbedarf deutlich.
Auch Grundriss und Nutzung spielen mit: Ein täglich genutztes Wohnzimmer braucht eine andere Auslegung als ein Gästezimmer oder ein zeitweise genutzter Anbau. Deshalb reicht die Quadratmeterzahl allein nicht aus.
Baulicher Vorteil
Elektrische Heizlösungen können besonders dort interessant sein, wo Heizungsraum, Schornstein oder neue Rohrleitungen große Eingriffe bedeuten würden.
Gebäudetypen
Die passende Lösung richtet sich nicht nach einer Gebäudeschublade, sondern nach Räumen, Nutzung und baulichem Zustand.

Wärme planen, ohne historische Substanz unnötig zu belasten

Gesamtlösung oder gezielte Ergänzung für einzelne Bereiche

Raumweise Regelung ohne eigene zentrale Heizanlage

Heiztechnik passend zu neuen Grundrissen und Nutzungen
Flexible Reihenfolge
Nicht jede Sanierung muss mit einer kompletten Umstellung beginnen. Entscheidend ist, welche Räume zuerst profitieren sollen.
Bad, Dachgeschoss, Einliegerwohnung oder Anbau können unabhängig geplant werden. So lässt sich die Modernisierung an Nutzung, Baufortschritt und Budget ausrichten.
Bei einer vollständigen Umrüstung werden alle Räume, die Elektroinstallation, Montageorte und die Regelung gemeinsam geplant. Das schafft eine nachvollziehbare Gesamtlösung.
Auslegung
Eine zu kleine Heizung erreicht den gewünschten Komfort nicht. Eine unnötig große Auslegung verbessert die Wirtschaftlichkeit ebenfalls nicht.
Wir betrachten Raumgröße, Außenflächen, Fenster, Dämmstandard, Lage im Gebäude, Nutzung und gewünschte Temperatur. Erst daraus ergibt sich die benötigte Leistung je Raum.
Strom & Regelung
Eine gute Regelung hilft, Räume nur zu den gewünschten Zeiten auf die passende Temperatur zu bringen.
Photovoltaik kann einen Teil des benötigten Stroms liefern. Im Winter fällt der Ertrag jedoch häufig gerade dann geringer aus, wenn der Wärmebedarf hoch ist. Deshalb muss die Planung auch den möglichen Netzstrombedarf berücksichtigen.
Ob die laufenden Kosten zum Gebäude passen, hängt außerdem von Dämmung, Nutzung, Stromtarif und gewünschtem Komfort ab. Pauschale Sparversprechen sind dafür keine belastbare Grundlage.
Häufig gefragt
Nein. Entscheidend sind unter anderem Dämmung, Außenflächen, Fenster, Nutzung und gewünschte Raumtemperaturen. Eine Wärmebedarfsermittlung zeigt, ob die Technik sinnvoll dimensioniert werden kann.
Nicht zwingend. Einzelne Räume oder Gebäudeteile können häufig separat geplant werden. Bei einer vollständigen Umrüstung sollte das gesamte Gebäude gemeinsam betrachtet werden.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Im Winter ist der Solarertrag oft geringer als im Sommer. Eigenstrom kann beitragen, der zusätzliche Netzstrombedarf muss aber realistisch eingeplant werden.
Wir sehen uns Gebäude, Räume und Nutzung an und ordnen ein, welche Heizlösung technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Situation passen kann.